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Nathan Fake

Nathan Fake

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  • Oct 24, 2026 Berlin, Zenner

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Seit über 20 Jahre bleibt der Brite Nathan Fake seiner Vision treu: seine ebenso hochpersönliche wie schwerst infektiöse Mischung aus Techno, Minimal, Electronica und Progressive besitzt nach wie vor einen enormen Wiedererkennungswert, aber entwickelt sich seit jeher immer weiter.

Mit „The Sky Was Pink“ (2004) schreibt er einen modernen Klassiker der elektronischen Musik. Der James Holden Remix des Tracks ist bis heute legendär. Sein Debutalbum „Drowning in a Sea of Love” (2006) wurde gleichermaßen zum Liebling der Fans und Presse. Psychedelisch, üppig, atmosphärisch, stimmungsvoll – auf diesen Eigenschaften fußt Nathan Fakes künstlerisches Werk. „Providence“ (2017) gilt wohl als sein vorläufiger Höhepunkt experimenteller Avantgarde. Die beiden folgenden LPs „Blizzard“ (2020) und „Crystal Vision“ (2023) bilden dazu einen direkten Kontrast. Sie sind voll von Stücken, die unmittelbar für die Tanzfläche komponiert wurden und zeigen einen Musiker, dessen künstlerisches Repertoire die gesamte Farbpallette elektronischer Musik umfasst.

Stillstand ist für Nathan Fake ein Fremdwort. Er personifiziert konstante Entwicklung. Sein neuestes Werk „Evaporator“ (2026) ist offen, lichtdurchflutet und emotional hochkomplex. Es klingt euphorisch, vital und zutiefst atmosphärisch. Nathan Fake selbst beschreibt den Sound als “airy daytime music“. Es ist eine Rückkehr zu seinen progressiven, melodischen Ursprüngen und markiert zugleich einen neuen kreativen Höhepunkt.  

Nathan Fake folgt keinen Trends, seine Musik besitzt eine heute immer seltener werdende Glaubwürdigkeit, die sich durch Konstanz und weitreichende Inspiration auszeichnet. Seine Werke beeinflussen Künstler aller Spielarten der elektronischen Musik von Ambient über IDM bis Techno und Post-Rave. Nathan Fake hat mit seiner Vision überall große Fußabdrücke hinterlassen, die ihm seit Anfang seiner Karriere zu einem der größten Visionäre weit über die Grenzen der Szene hinaus machen.

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